Stadtapotheke Fürstenfeld
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Homöopathie

Die Homöopathie ist eine spezifische Reiz- und Regulationstherapie, welche zur Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers führt

Allgemeines über Homöopathie

Zur Herstellung homöopathischer Arzneien können Pflanzen, tierische Produkte (Nosoden) oder Mineralien verwendet werden. In der Praxis kommen homöopathische Zubereitungen in Form von Tropfen (Dilutionen), Streukügelchen (Globuli), Tabletten, Verreibungen (Triturationen), Ampullen, Salben, Nasentropfen, Augentropfen oder Zäpfchen zum Einsatz. Grundsätzlich kann eine homöopathische Darreichungsform ein Einzelmittel oder ein Komplexmittel* beinhalten.

Homöopathische Mittel sollten im Abstand von 15 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit (nie während der Mahlzeit) eingenommen werden, da sie über die Mundschleimhaut resorbiert werden und Nahrungsmittelbestandteile die Resorption nachteilig beeinflußen können.

Die Wirkungsweise homöopathischer Arzneien läßt sich vereinfacht durch folgendes Modell beschreiben: Die Homöopathie wirkt im Körper wie ein "Baumeister". -  Dieser teilt den Körperfunktionen mit, wie sie rasch aus "Baustellen" physiologische Werkstätten herstellen. Damit die "Bauarbeiter", denen entsprechen Funktionsabläufe im Körper, jedoch optimale Arbeit leisten können, benötigen sie "Baustoffe", welche erst an die Baustellen herangeliefert werden müssen. Solche Baustoffe stellen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemante dar. - Deshalb empfiehlt es sich in der Praxis als Begleitmaßnahme bei homöopathischen Therapien gute Nahrungsergänzungs- bzw. Vitaminpräparate einzunehmen.

*Homöopathische Komplexmittel sind fixe Kombinationen homöopathischer Einzelmittel. Dabei ist die Zusammensetzung so gewählt, dass verschiedene Komponenten mit gleicher Wirkungsrichtung, jedoch unterschiedlichen Begleitumständen ((Modalitäten) kombiniert werden.

 

In der klassischen Homöopathie wurden von Samuel Hahnemann 3 Grundpfeiler definiert:

  • Die Ähnlichkeitsregel: "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt"
  • Die Gabenlehre, das Potenzieren
  • Die Anwendung der kleinst wirksamen Dosis mit dem größtmöglichen Effekt

Ad 1: Ähnlichkeitsregel

Arzneien, die beim Gesunden bestimmte Symptome (Erscheinungsbilder) hervorrufen, können ähnliche Symptome beim Kranken heilen, wenn sie in angepasster Dosis (Potenz) angewendet werden. z.B.: Wenn man zu viel Kaffee trinkt, ist man unruhig, hat Herzklopfen und schläft schlecht ein. Nimmt man nun Koffein in homöopathischer Verdünnung ein, wirkt es gegen innere Unruhe und Schlaflosigkeit.

Ad 2: Gabenlehre, Potenzieren

Die Substanzen werden mit einem geeigneten Träger (Alkohol, Wasser, Milchzucker, Rohrzucker) stufenweise verschüttelt oder verrieben. Dabei wird nach jedem Verdünnungsschritt durch genau vorgeschriebene Schüttelschläge kräftig verschüttelt (bzw. verrieben) und dadurch eine Steigerung der Heilkraft erreicht.

Bei D- (Dezimal) Potenzen wird im Verhältnis 1 : 10,
bei C- (Centesimal) Potenzen im Verhältnis 1 : 100 verdünnt.

Ad 3: Die Arzneimittelprüfung am Gesunden

Gesunden Testpersonen wird eine homöopathische Substanz verabreicht. Alle Reaktionen und Symptome werden genauestens aufgeschrieben. Das Ergebnis der Arzneimittelprüfung ist das Arzneimittelbild: Die Summe aller körperlichen, geistigen und seelischen Veränderungen, die bei Einnahme eines Arzneimittels in ungiftiger Dosierung beobachtet werden.

 

Die Mitarbeiter der Stadtapotheke Fürstenfeld besuchen regelmäßig homöopathische Fortbildungen um Sie bestens zu beraten!

Autor: Administrator · Letzte Änderung: 13.03.2010 08:41:41

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